https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/SR-Vorlage_Facebook_fertig_7.jpg13132500adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-05-31 00:33:402026-05-31 00:33:40Kilometer jagen für Region und Klima: Warum wir beim STADTRADELN 2026 am Start sind!
https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/2026-05_RSC_Rennen_Sieger02-scaled.jpg17022560adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-05-21 22:52:232026-05-21 22:54:13Chiara Beer fährt in die Top 15 – U23-Fahrerin Lilli Stieghorst hält Anschluss an die nationale Spitze
https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/Lisa_Klein_web.jpg8401050adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-05-16 11:00:172026-05-16 10:31:49Lisa Klein im Interview über den Boom im Frauenradsport und die Liebe zum RSC
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https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/FotoLisaKlein_4_3-scaled.jpg19202560adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-05-13 15:30:382026-05-13 15:22:29Überherrner Straßenrennen am 17. Mai 2026 auf dem Saargau
https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/WhatsApp-Image-2025-07-27-at-17.10.50.jpeg11342016adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-04-03 23:59:412026-04-07 11:57:16MTB-Training: Werde zum Profi auf zwei Rädern!
https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/saarlandschwein_Plakat_2024_Save_the_Date.png1202854adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-04-02 23:59:342026-04-06 23:44:42Save the Date: Das Saarlandschwein 2026!
Vom 30. Mai bis 19. Juni 2026 zählt jeder Meter – Ein Aufruf an alle Lizenz- und Hobbyfahrer unseres Vereins.
Es ist wieder so weit: Der Landkreis Saarlouis ruft zur 11. Ausgabe der bundesweiten Klimaschutzkampagne STADTRADELN auf. Drei Wochen lang, vom 30. Mai bis zum 19. Juni 2026, dreht sich alles darum, das Auto öfter mal stehenzulassen und möglichst viele Alltags- und Trainingswege mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Manch einer mag sich nun fragen: „Ein Event für Alltagsradler und Gelegenheitsfahrer – warum ist das für uns als ambitionierten Radsportverein überhaupt wichtig?“ Die Antwort ist einfach: Wir sind das sportliche Fundament der regionalen Fahrradkultur. Genau deshalb sollten wir nicht nur dabei sein, sondern als Vorbilder vorangehen.
Warum die Teilnahme für uns als Radsportverein Pflicht ist:
1. Sichtbarkeit und Imagepflege in der Region: Wir lieben unseren Sport und verbringen wöchentlich viele Stunden im Sattel. Beim STADTRADELN schaut die breite Öffentlichkeit auf das Thema Fahrrad. Indem wir als geschlossenes Team auftreten und die Ranglisten im Landkreis anführen, demonstrieren wir sportliche Präsenz und zeigen, dass unser Verein ein dynamischer, greifbarer Teil der lokalen Gemeinschaft ist.
2. Einsatz für eine bessere Radinfrastruktur (RADar!): Über die STADTRADELN-App können während des Aktionszeitraums Schlaglöcher, gefährliche Verkehrsführungen oder fehlende Radwege direkt an die Kommunalverwaltung gemeldet werden. Bessere und sicherere Radwege nützen nicht nur Alltagspendlern, sondern auch uns! Sei es beim sicheren Verlassen der Stadt zur Trainingsausfahrt oder für unsere Nachwuchsfahrer. Wer bessere Bedingungen will, muss jetzt die Datenbasis dafür liefern.
3. Nachhaltigkeit und Verantwortung: Unser Sport lebt von der Natur. Wir trainieren auf den Straßen und Wegen des Landkreises, genießen die Landschaften und atmen die frische Luft. Der Schutz des Klimas liegt somit in unserem ureigenen Interesse. Indem wir zeigen, dass auch wir als Sportler unsere Alltagsstrecken (zum Bäcker, zur Arbeit, zur Uni) klimaneutral bewältigen, setzen wir ein glaubwürdiges Zeichen.
4. Perfekte Mitgliederwerbung: Beim STADTRADELN nehmen im Saarland hunderte Menschen teil, die das Radfahren gerade (wieder) für sich entdecken. Wenn unser Vereinsname ganz oben auf den Bestenlisten auftaucht, weckt das Interesse. Es ist die beste Gelegenheit, fahrradaffine Bürgerinnen und Bürger auf uns aufmerksam zu machen und motivierte Hobbyradler vielleicht zu einer gemeinsamen Ausfahrt einzuladen.
5. Teambuilding und interner Motivationsschub: Ob Rennrad, Mountainbike, Gravel- oder Stadtrad – in den drei Wochen zählt jeder Kilometer. Die Kampagne schweißt uns als Verein zusammen. Es entfacht einen gesunden, internen Ehrgeiz, wenn wir gemeinsam als Team Kilometer sammeln und uns in der vereinsinternen Rangliste gegenseitig anspornen.
So machst du mit – In 3 Schritten zum Team-Kilometerzähler:
1. Registrieren: Registriere dich auf der offiziellen STADTRADELN-Website oder in der App für den Landkreis Saarlouis.
2. Team beitreten: Suche nach unserem Verein RSCUE und tritt dem Team bei.
3. Radfahren & Tracken: Vom 30. Mai bis 19. Juni jeden Kilometer per App tracken oder online nachtragen – die Trainingsfahrt zählt genauso wie der Weg zur Arbeit!
Damit wir unseren kleinen internen Vergleich starten können, haben wir unter dem Hauptteam RSCUE verschiedene Unterteams angelegt. Ordnet euch einfach genau dem Team zu, nach dem ihr euch fühlt oder was am besten zu eurem Revier passt:
Hauptstadt
City-Sprinter
Schotter-Express
Die Eckdaten im Überblick:
Zeitraum: 30. Mai bis 19. Juni 2026 (21 Tage)
Region: Landkreis Saarlouis
Wer kann in unserem Team mitmachen? Alle Vereinsmitglieder, Freunde des Vereins, Sponsoren und Familienangehörige.
Also: Lasst uns gemeinsam zeigen, was in den Beinen unseres Vereins steckt. Kette rechts, registrieren und fleißig Kilometer sammeln!
https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/SR-Vorlage_Facebook_fertig_7.jpg13132500adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-05-31 00:33:402026-05-31 00:33:40Kilometer jagen für Region und Klima: Warum wir beim STADTRADELN 2026 am Start sind!
Starke saarländische Ergebnisse beim Bundesliga-Heimrennen in Wallerfangen
Am vergangenen Sonntag (17. Mai 2026) war die nationale Radsportelite im Saarland zu Gast. Beim 42. Überherrner Straßenrennen ging es für die Frauen und Juniorinnen auf dem anspruchsvollen, 14 Kilometer langen Rundkurs um wichtige Punkte in der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“. Insgesamt sieben Runden und somit 98,7 Kilometer mussten die Fahrerinnen absolvieren. Das Rennen war von Beginn an von einer hohen Renndynamik geprägt, was sich auch in der schnellen Durchschnittsgeschwindigkeit von 37 km/h widerspiegelte.
Während sich an der Spitze mit Katharina Palm und Aileen Schweikart (beide REMBE | rad-net women) ein Duo absetzen konnte und den Sieg unter sich ausmachte, zeigten die saarländischen Starterinnen im geschlossenen Hauptfeld dahinter eine überzeugende Leistung. Die erfahrene Lisa Klein rundete das Abschneiden von REMBE | rad-net women ab, indem sie sich nach harten 98,7 Kilometern im Hauptfeld behauptete und auf dem 33. Platz zeitgleich mit den weiteren Verfolgerinnen das Ziel erreichte.
Direkt in dieser ersten großen Verfolgergruppe behauptete sich auch die Saarländerin Chiara Beer (Team Embrace The World Cycling WMN). Sie überquerte die Ziellinie nach 2:46:11 Stunden und sicherte sich mit dem 14. Platz ein starkes Ergebnis im Spitzenfeld.
Aus Sicht des ausrichtenden Vereins überzeugte vor allem Lilli Stieghorst im Trikot des RSC Überherrn-Saar. Die Nachwuchsfahrerin knüpfte damit direkt an ihre Form der Vorwoche an: Bereit drei Tage vor ihrem Heimrennen hatte sie in Walburg als Einzelfahrerin ohne Mannschaftsunterstützung mit einem sechsten Platz ein Klasse-Rennen gezeigt.
Auch auf heimischem Boden bewies sie Kampfgeist. Kurz vor Rennende kam sie im Streckenabschnitt Rammelfangen im Bereich der Wertung durch ein ungeschicktes Fahrverhalten zu Sturz. Stieghorst konnte das Rennen jedoch schnell fortsetzen und schaffte durch eine beispiellose Verfolgungsjagd den Wiederanschluss an die erste große Gruppe. Im Zielsprint kam sie zeitgleich mit den Spitzenfahrerinnen an und belegte in der Gesamtwertung der Frauen Platz 24. In der separaten Wertung der Klasse Frauen U23 bedeutete dies den 12. Rang.
Wie schwer das Rennen auf dem profilierten Kurs war, zeigte sich an den Zeitabständen im hinteren Feld und der hohen Ausfallquote. Allein in der U19-Klasse erreichten von 99 gemeldeten Fahrerinnen nur 60 das Ziel. Zu den Fahrerinnen, die das Rennen vorzeitig beenden mussten, gehörte leider auch die saarländische Juniorin Maya Miller (Team Baden-Forchheim). Helen Helfen (EQUIPE Stuttgart Féminine x RipCramp) verlor im Rennverlauf zwar den Anschluss an das Hauptfeld, bewies aber Durchhaltevermögen und beendete das Rennen nach 2:55:30 Stunden gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen auf dem 46. Platz.
https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/2026-05_RSC_Rennen_Sieger02-scaled.jpg17022560adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-05-21 22:52:232026-05-21 22:54:13Chiara Beer fährt in die Top 15 – U23-Fahrerin Lilli Stieghorst hält Anschluss an die nationale Spitze
Wir haben die Gelegenheit genutzt und konnten exklusiv mit unserer Olympiasiegerin Lisa Klein sprechen, während sie sich gerade auf dem Weg zum ersten Rennen der anstehenden Radbundesliga-Serie befand.
Foto @maximilian-koenig.com – red (csk)
Im Interview gab sie uns spannende Einblicke in den aktuellen Aufschwung des Frauenradsports, ihre persönliche Entwicklung und ihre Pläne für die Zukunft.
Die 29 jährige Saarländerin bestätigte uns dabei, dass der Frauenradsport aktuell einen historischen Aufschwung erlebt. Höhere Gehälter, eine professionellere Infrastruktur durch namhafte Sponsoren und eine stetig wachsende Medienpräsenz sorgen dafür, dass die Fahrerinnen endlich die verdiente Aufmerksamkeit bekommen. Doch nicht nur im Profi-Peloton tut sich einiges. Auch im Breitensport und vor allem durch den anhaltenden Gravelbike-Trend entdecken immer mehr Frauen die Faszination des Radsports für sich.
Mittendrin in dieser dynamischen Entwicklung steckt Lisa Klein. Nach ihrer intensiven Zeit im Profi-Leistungssport hat sie abseits des großen Drucks die pure Freude am Radfahren wiederentdeckt. Gleichzeitig schlägt sie dabei ein spannendes neues Kapitel auf: Lisa hat erfolgreich ihre A-Trainerlizenz absolviert.
Für den Erwerb ihrer Lizenz hat sich Lisa tief in sportwissenschaftliche Themen eingearbeitet und wendet diese Methoden auch an sich selbst an. Ihr primäres Ziel für die Zukunft steht fest, denn sie möchte ihre wertvollen Erfahrungen und ihr Fachwissen an junge Nachwuchsathletinnen und -athleten weitergeben. Direkt ein Profiteam zu übernehmen, traut sie sich ohne ein größeres Coaching-Team im Hintergrund zwar erst einmal nicht direkt zu, sucht aber aktuell nach passenden Gelegenheiten, um als Trainerin einzusteigen.
Für die Stars von morgen hat Lisa auch direkt ein paar wertvolle Ratschläge parat:
„Eine erfolgreiche Karriere verläuft selten geradlinig. Rückschläge und negative Erfahrungen sollte man nutzen, um gestärkt daraus hervorzugehen. Hartnäckigkeit ist entscheidend.“
Gerade in schwierigen Phasen sei es wichtig, geduldig zu bleiben und auch die kleinen Zwischenziele dankbar zu feiern, selbst wenn Geduld für Spitzensportler oft eine große Herausforderung darstellt.
Trotz ihrer großen internationalen Erfolge vergisst Lisa nie, wo ihre Wurzeln liegen. Der RSC und unsere Trainingsstätte am Munitionsdepot besitzen für sie eine enorme emotionale Bedeutung. Hier hat ihre Karriere begonnen und hier wurde sie von prägenden Förderern wie Michael Spang unterstützt. Bis heute empfindet sie tiefe Dankbarkeit für das ehrenamtliche Engagement im Verein und betont, wie sehr sie die ehrliche Mitfreude ihrer ehemaligen Trainer über ihren Olympiasieg berührt hat.
Wenn sie in Zukunft mal wieder im Saarland ist und gerade kein Radrennen ansteht, steht das Angebot für eine gemeinsame Vereinsausfahrt zur Förderung unseres Nachwuchses. Geplant sind entspannte Runden ohne Renncharakter. Zitat „Das ist fest versprochen, der RSC muss mich nur fragen und einen Termine, mit mir abstimmen. Ich stehe schon in den Startlöchern“.
Ganz ohne Rennluft geht es dann aber doch noch nicht. Aktuell nimmt Lisa an der Radbundesliga (14.–17. Mai) teil, die sie durch die dichte Abfolge der Renntage wie ein „kleines Etappenrennen“ wahrnimmt. Direkt auf dem Weg dorthin verriet sie uns noch, dass vor dem Start sogar noch Anpassungen an ihrem Ersatzrad vorgenommen werden müssen. Die harte Arbeit hat sich jedoch schon ausgezahlt. Gleich am zweiten Renntag der Liga 2026 konnte Lisa (REMBE – rad-net women) das Zeitfahren in Bad Schussenried für sich entscheiden und gewinnen.
Wir gratulieren Lisa herzlich zu diesem starken Zeitfahr-Erfolg, wünschen ihr weiter viel Erfolg und freuen uns riesig, sie am kommenden Sonntag bei uns am Start begrüßen zu können!
https://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/Lisa_Klein_web.jpg8401050adminhttps://www.rsc-ueberherrn.de/wp-content/uploads/RSCUE-Hauptlogo-Weiss-scaled.pngadmin2026-05-16 11:00:172026-05-16 10:31:49Lisa Klein im Interview über den Boom im Frauenradsport und die Liebe zum RSC
Kilometer jagen für Region und Klima: Warum wir beim STADTRADELN 2026 am Start sind!
Vom 30. Mai bis 19. Juni 2026 zählt jeder Meter – Ein Aufruf an alle Lizenz- und Hobbyfahrer unseres Vereins.
Es ist wieder so weit: Der Landkreis Saarlouis ruft zur 11. Ausgabe der bundesweiten Klimaschutzkampagne STADTRADELN auf. Drei Wochen lang, vom 30. Mai bis zum 19. Juni 2026, dreht sich alles darum, das Auto öfter mal stehenzulassen und möglichst viele Alltags- und Trainingswege mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Manch einer mag sich nun fragen: „Ein Event für Alltagsradler und Gelegenheitsfahrer – warum ist das für uns als ambitionierten Radsportverein überhaupt wichtig?“ Die Antwort ist einfach: Wir sind das sportliche Fundament der regionalen Fahrradkultur. Genau deshalb sollten wir nicht nur dabei sein, sondern als Vorbilder vorangehen.
Warum die Teilnahme für uns als Radsportverein Pflicht ist:
1. Sichtbarkeit und Imagepflege in der Region: Wir lieben unseren Sport und verbringen wöchentlich viele Stunden im Sattel. Beim STADTRADELN schaut die breite Öffentlichkeit auf das Thema Fahrrad. Indem wir als geschlossenes Team auftreten und die Ranglisten im Landkreis anführen, demonstrieren wir sportliche Präsenz und zeigen, dass unser Verein ein dynamischer, greifbarer Teil der lokalen Gemeinschaft ist.
2. Einsatz für eine bessere Radinfrastruktur (RADar!): Über die STADTRADELN-App können während des Aktionszeitraums Schlaglöcher, gefährliche Verkehrsführungen oder fehlende Radwege direkt an die Kommunalverwaltung gemeldet werden. Bessere und sicherere Radwege nützen nicht nur Alltagspendlern, sondern auch uns! Sei es beim sicheren Verlassen der Stadt zur Trainingsausfahrt oder für unsere Nachwuchsfahrer. Wer bessere Bedingungen will, muss jetzt die Datenbasis dafür liefern.
3. Nachhaltigkeit und Verantwortung: Unser Sport lebt von der Natur. Wir trainieren auf den Straßen und Wegen des Landkreises, genießen die Landschaften und atmen die frische Luft. Der Schutz des Klimas liegt somit in unserem ureigenen Interesse. Indem wir zeigen, dass auch wir als Sportler unsere Alltagsstrecken (zum Bäcker, zur Arbeit, zur Uni) klimaneutral bewältigen, setzen wir ein glaubwürdiges Zeichen.
4. Perfekte Mitgliederwerbung: Beim STADTRADELN nehmen im Saarland hunderte Menschen teil, die das Radfahren gerade (wieder) für sich entdecken. Wenn unser Vereinsname ganz oben auf den Bestenlisten auftaucht, weckt das Interesse. Es ist die beste Gelegenheit, fahrradaffine Bürgerinnen und Bürger auf uns aufmerksam zu machen und motivierte Hobbyradler vielleicht zu einer gemeinsamen Ausfahrt einzuladen.
5. Teambuilding und interner Motivationsschub: Ob Rennrad, Mountainbike, Gravel- oder Stadtrad – in den drei Wochen zählt jeder Kilometer. Die Kampagne schweißt uns als Verein zusammen. Es entfacht einen gesunden, internen Ehrgeiz, wenn wir gemeinsam als Team Kilometer sammeln und uns in der vereinsinternen Rangliste gegenseitig anspornen.
So machst du mit – In 3 Schritten zum Team-Kilometerzähler:
1. Registrieren: Registriere dich auf der offiziellen STADTRADELN-Website oder in der App für den Landkreis Saarlouis.
2. Team beitreten: Suche nach unserem Verein RSCUE und tritt dem Team bei.
3. Radfahren & Tracken: Vom 30. Mai bis 19. Juni jeden Kilometer per App tracken oder online nachtragen – die Trainingsfahrt zählt genauso wie der Weg zur Arbeit!
Der Link zum Team > Überherrn im Landkreis Saarlouis > RSCUE
Wähle dein Unterteam!
Damit wir unseren kleinen internen Vergleich starten können, haben wir unter dem Hauptteam RSCUE verschiedene Unterteams angelegt. Ordnet euch einfach genau dem Team zu, nach dem ihr euch fühlt oder was am besten zu eurem Revier passt:
Hauptstadt
City-Sprinter
Schotter-Express
Die Eckdaten im Überblick:
Zeitraum: 30. Mai bis 19. Juni 2026 (21 Tage)
Region: Landkreis Saarlouis
Wer kann in unserem Team mitmachen? Alle Vereinsmitglieder, Freunde des Vereins, Sponsoren und Familienangehörige.
Also: Lasst uns gemeinsam zeigen, was in den Beinen unseres Vereins steckt. Kette rechts, registrieren und fleißig Kilometer sammeln!
Chiara Beer fährt in die Top 15 – U23-Fahrerin Lilli Stieghorst hält Anschluss an die nationale Spitze
Starke saarländische Ergebnisse beim Bundesliga-Heimrennen in Wallerfangen
Am vergangenen Sonntag (17. Mai 2026) war die nationale Radsportelite im Saarland zu Gast. Beim 42. Überherrner Straßenrennen ging es für die Frauen und Juniorinnen auf dem anspruchsvollen, 14 Kilometer langen Rundkurs um wichtige Punkte in der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“. Insgesamt sieben Runden und somit 98,7 Kilometer mussten die Fahrerinnen absolvieren. Das Rennen war von Beginn an von einer hohen Renndynamik geprägt, was sich auch in der schnellen Durchschnittsgeschwindigkeit von 37 km/h widerspiegelte.
Während sich an der Spitze mit Katharina Palm und Aileen Schweikart (beide REMBE | rad-net women) ein Duo absetzen konnte und den Sieg unter sich ausmachte, zeigten die saarländischen Starterinnen im geschlossenen Hauptfeld dahinter eine überzeugende Leistung. Die erfahrene Lisa Klein rundete das Abschneiden von REMBE | rad-net women ab, indem sie sich nach harten 98,7 Kilometern im Hauptfeld behauptete und auf dem 33. Platz zeitgleich mit den weiteren Verfolgerinnen das Ziel erreichte.
Direkt in dieser ersten großen Verfolgergruppe behauptete sich auch die Saarländerin Chiara Beer (Team Embrace The World Cycling WMN). Sie überquerte die Ziellinie nach 2:46:11 Stunden und sicherte sich mit dem 14. Platz ein starkes Ergebnis im Spitzenfeld.
Aus Sicht des ausrichtenden Vereins überzeugte vor allem Lilli Stieghorst im Trikot des RSC Überherrn-Saar. Die Nachwuchsfahrerin knüpfte damit direkt an ihre Form der Vorwoche an: Bereit drei Tage vor ihrem Heimrennen hatte sie in Walburg als Einzelfahrerin ohne Mannschaftsunterstützung mit einem sechsten Platz ein Klasse-Rennen gezeigt.
Auch auf heimischem Boden bewies sie Kampfgeist. Kurz vor Rennende kam sie im Streckenabschnitt Rammelfangen im Bereich der Wertung durch ein ungeschicktes Fahrverhalten zu Sturz. Stieghorst konnte das Rennen jedoch schnell fortsetzen und schaffte durch eine beispiellose Verfolgungsjagd den Wiederanschluss an die erste große Gruppe. Im Zielsprint kam sie zeitgleich mit den Spitzenfahrerinnen an und belegte in der Gesamtwertung der Frauen Platz 24. In der separaten Wertung der Klasse Frauen U23 bedeutete dies den 12. Rang.
Wie schwer das Rennen auf dem profilierten Kurs war, zeigte sich an den Zeitabständen im hinteren Feld und der hohen Ausfallquote. Allein in der U19-Klasse erreichten von 99 gemeldeten Fahrerinnen nur 60 das Ziel. Zu den Fahrerinnen, die das Rennen vorzeitig beenden mussten, gehörte leider auch die saarländische Juniorin Maya Miller (Team Baden-Forchheim). Helen Helfen (EQUIPE Stuttgart Féminine x RipCramp) verlor im Rennverlauf zwar den Anschluss an das Hauptfeld, bewies aber Durchhaltevermögen und beendete das Rennen nach 2:55:30 Stunden gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen auf dem 46. Platz.
Lisa Klein im Interview über den Boom im Frauenradsport und die Liebe zum RSC
Wir haben die Gelegenheit genutzt und konnten exklusiv mit unserer Olympiasiegerin Lisa Klein sprechen, während sie sich gerade auf dem Weg zum ersten Rennen der anstehenden Radbundesliga-Serie befand.
Foto @maximilian-koenig.com – red (csk)
Im Interview gab sie uns spannende Einblicke in den aktuellen Aufschwung des Frauenradsports, ihre persönliche Entwicklung und ihre Pläne für die Zukunft.
Die 29 jährige Saarländerin bestätigte uns dabei, dass der Frauenradsport aktuell einen historischen Aufschwung erlebt. Höhere Gehälter, eine professionellere Infrastruktur durch namhafte Sponsoren und eine stetig wachsende Medienpräsenz sorgen dafür, dass die Fahrerinnen endlich die verdiente Aufmerksamkeit bekommen. Doch nicht nur im Profi-Peloton tut sich einiges. Auch im Breitensport und vor allem durch den anhaltenden Gravelbike-Trend entdecken immer mehr Frauen die Faszination des Radsports für sich.
Mittendrin in dieser dynamischen Entwicklung steckt Lisa Klein. Nach ihrer intensiven Zeit im Profi-Leistungssport hat sie abseits des großen Drucks die pure Freude am Radfahren wiederentdeckt. Gleichzeitig schlägt sie dabei ein spannendes neues Kapitel auf: Lisa hat erfolgreich ihre A-Trainerlizenz absolviert.
Für den Erwerb ihrer Lizenz hat sich Lisa tief in sportwissenschaftliche Themen eingearbeitet und wendet diese Methoden auch an sich selbst an. Ihr primäres Ziel für die Zukunft steht fest, denn sie möchte ihre wertvollen Erfahrungen und ihr Fachwissen an junge Nachwuchsathletinnen und -athleten weitergeben. Direkt ein Profiteam zu übernehmen, traut sie sich ohne ein größeres Coaching-Team im Hintergrund zwar erst einmal nicht direkt zu, sucht aber aktuell nach passenden Gelegenheiten, um als Trainerin einzusteigen.
Für die Stars von morgen hat Lisa auch direkt ein paar wertvolle Ratschläge parat:
Gerade in schwierigen Phasen sei es wichtig, geduldig zu bleiben und auch die kleinen Zwischenziele dankbar zu feiern, selbst wenn Geduld für Spitzensportler oft eine große Herausforderung darstellt.
Trotz ihrer großen internationalen Erfolge vergisst Lisa nie, wo ihre Wurzeln liegen. Der RSC und unsere Trainingsstätte am Munitionsdepot besitzen für sie eine enorme emotionale Bedeutung. Hier hat ihre Karriere begonnen und hier wurde sie von prägenden Förderern wie Michael Spang unterstützt. Bis heute empfindet sie tiefe Dankbarkeit für das ehrenamtliche Engagement im Verein und betont, wie sehr sie die ehrliche Mitfreude ihrer ehemaligen Trainer über ihren Olympiasieg berührt hat.
Wenn sie in Zukunft mal wieder im Saarland ist und gerade kein Radrennen ansteht, steht das Angebot für eine gemeinsame Vereinsausfahrt zur Förderung unseres Nachwuchses. Geplant sind entspannte Runden ohne Renncharakter. Zitat „Das ist fest versprochen, der RSC muss mich nur fragen und einen Termine, mit mir abstimmen. Ich stehe schon in den Startlöchern“.
Ganz ohne Rennluft geht es dann aber doch noch nicht. Aktuell nimmt Lisa an der Radbundesliga (14.–17. Mai) teil, die sie durch die dichte Abfolge der Renntage wie ein „kleines Etappenrennen“ wahrnimmt. Direkt auf dem Weg dorthin verriet sie uns noch, dass vor dem Start sogar noch Anpassungen an ihrem Ersatzrad vorgenommen werden müssen. Die harte Arbeit hat sich jedoch schon ausgezahlt. Gleich am zweiten Renntag der Liga 2026 konnte Lisa (REMBE – rad-net women) das Zeitfahren in Bad Schussenried für sich entscheiden und gewinnen.
Wir gratulieren Lisa herzlich zu diesem starken Zeitfahr-Erfolg, wünschen ihr weiter viel Erfolg und freuen uns riesig, sie am kommenden Sonntag bei uns am Start begrüßen zu können!